Im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes werden wir eine
durchgängige Beratungs- und Qualifizierungskette aufbauen - von der
Sensibilisierung und Motivierung in Schule und Hochschule, über
gezielte Qualifizierung und Coaching von potenziellen Gründern,
Entwicklung und Konkretisierung von Geschäftsideen durch
Gründungsteams in schwerpunktspezifischen Hochschul-Inkubatoren
(Brutkästen) bis hin zur Betreuung von Neugründungen.
Wir wollen einerseits den Selbstständigkeitsgedanken frühzeitig
bei potenziellen Gründerin-nen und Gründern verankern. Daher bauen
wir sowohl in Schulen (Berufsschulen, Sekundarstufe II) als auch in
den Netzwerkhochschulen bestehende Module zum Thema
"Existenzgründung" aus, implementieren neue und versuchen die
Angebote als Bestandteile des Normalcurriculums zu sichern.
Andererseits bieten wir Soforthilfen für
GründerInnen mit relativ schnell umsetzbaren
Gründungsideen und/oder hohem Zeitdruck an: GründerInnen können
kurzfristige Qualifizierungsmaßnahmen wie zum Beispiel ein
Gründerseminar oder ein Coaching wahrnehmen und dann sofort
gründen. Für jeden Abschnitt auf dem Weg in die Selbstständigkeit
stehen im Netzwerk Experten als kompetente Partner zur Verfügung.
Auch gründungswillige Alumni (Absolventen) der Netzwerkhochschulen
sind uns herzlich willkommen. Die Beratungs- und
Qualifizierungskette umfasst außerdem die Phase nach der Gründung
(Aufbauberatung).
In drei schwerpunktspezifischen Hochschul-Inkubatoren
("Brutkästen") und einer Übungsfirma
betreuen wir GründerInnen aus den Bereichen Medienwirtschaft,
E-Commerce, Pflege und Informatik sowie Gestaltung und Design und
entlassen diese dann ausgezeichnet vorbereitet in die
Selbstständigkeit.
Die Vernetzung der einzelnen Maßnahmen im Gründernetz Route A 66
sichern wir durch
- Maßnahmen zur Sensibilisierung und Motivierung von Schülern
und Hochschulangehörigen
- Öffnung der Beratungsangebote, Gründertrainings
und Lehrveranstaltungen für Angehörige und Absolventen
aller beteiligten Hochschulen
- die Abstimmung der Module und Inhalte sowie Arbeitsteilung
durch Schwerpunktsetzung in den beteiligten Hochschulen
- Vernetzung der thematisch unterschiedlich ausgerichteten
Inkubatoren
- Erfahrungsaustausch im Trainerpool, regelmäßige Treffen von
in den Inkubatoren tätigen Gründerteams, Workshops und
Wettbewerbe zwischen den Gründerteams.
Die Netzwerkorganisation wird durch eine zentrale
Koordinierungs- und Geschäftsstelle an der Fachhochschule Frankfurt
am Main, an dezentralen Kontaktstellen in den beteiligten Hochschulen,
dem Projektsteuerungsausschuss
und der Netzwerkpartnerversammlung sichergestellt.